Die schönsten Erlebnisse sind nicht selten die, welche man ursprünglich gar nicht auf dem Plan hatte. Wenn man einfach überrascht wird. Ich weiss wovon ich rede, denn wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin, ankern wir regelmässig in Häfen, welche auf keiner Seekarte verzeichnet und in keinem Reiseführer aufgeführt sind. Etwa, als wir vor ein paar Jahren Irland bereisten und in einem kleinen Hotel Halt machten. Ein altersschwacher Schuppen in einem ebenso alten großen Garten. Das Ganze wirkte auf den ersten Blick ziemlich majestätisch, doch wenn man genau hinsah, war leicht zu erkennen, dass der Lack aufgesetzt war und auch schon hier und dort abblätterte. Kein Problem – es hat uns auch so gut gefallen.

Kollege Blauschimmelkäse

Wir haben auf unseren Reisen viele solcher Häuser gesehen und genossen. Dieses spezielle Hotel wäre uns vermutlich auch nicht in Erinnerung geblieben, wenn wir nicht auch dort zu Abend gegessen hätten. Das Essen war gut, aber der Nachtisch hat uns geradezu erschlagen: eine Käseplatte mit einer kleinen Auswahl einer lokalen Käserei. Ob es jetzt drei oder vier Käse waren; ob dazu Früchte, Feigensenf oder Rosenblütenaufstrich serviert wurde, kann ich mich nicht mehr erinnern. Woran wir uns beide aber bestens erinnern: Da war ein kleines Stück eines Blauschimmelkäses, welcher den Gaumen jubilieren liess. Als wir wieder zu Atem gekommen waren, erkundigten wir uns beim Kellner nach dem Käse. Es war ein junger Kellner, daran entsinne ich mich. Vermutlich war er noch in Ausbildung. Er holte seine Chefin und die erkundigte sich beim Koch. Schliesslich erhielten wir den Namen: College Blue.

Wer die Iren kennt, wir die Tücken des sprachlichen Lokalkolorits ebenfalls kennen. Wir nahmen das mit dem Namen einmal hin. Zuhause versuchten wir die Käserei, bzw. den Käse ausfindig zu machen. Einige Tage im Dschungel des Datennetzes haben wir sie dann tatsächlich gefunden.

Den Blauschimmelkäse – sein korrekter Name lautete übrigens Corleggy Blue – konnten wir allerdings dort weder kaufen, noch bestellen. Es war eine Sonderproduktion, welche inzwischen vollständig ausverkauft war. So kommt es, dass dieses einmalige Erlebnis einmalig blieb.

Jedes Land hat den besten Käse der Welt

Was hat das Ganze mit der Entdeckung der Nordseeregion zu tun? Nun, genau genommen überhaupt nichts. Allerdings waren wir die Tage wieder einmal auf dem Landweg unterwegs, um den echten Norden zu erkunden. Anlass war der Besucher einer lieben Freundin aus der Schweiz. Und wie immer, wenn wir uns aufmachen den Schweizern unsere neue Heimat näher zu bringen, beschränken wir uns nicht auf bekannte Orte. Wir nutzen die Gelegenheit auch für uns, neue Orte, Dinge und Attraktionen zu entdecken.

Dieses Mal hat uns der Kompass einen Ort geführt, welcher mich magisch angezogen hat. Also, so richtig magisch war das Ganze eigentlich nicht. Denn wir hatten das Hinweisschild schon auf einer früheren Erkundungstour entdeckt. Danach habe ich das Angebot ausgegoogelt und die Homepage seither als offenen Tab monatelang auf meinem Smartphone mit mir geführt. Dieser Besuch war deshalb quasi eine Art Nacherkundung.

Die Rohmilchkäserei Backensholz

Wir Schweizer haben ja bekanntlich ein sehr enges (eigentlich wollte ich hier ja von einem „geradezu erotischen“ schreiben, aber das fand ich dann doch zu dick aufgetragen…)  Verhältnis zu Käse. So ist es nicht verwunderlich, wenn ein Besuch in der Käserei Tägertischi zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen zählt. Genuss pur!

Wer sich auswanderungstechnisch aus der Schweiz verabschiedet, trennt sich damit nicht nur von Land, Geld und Leuten, sondern auch vom Käse. Das schmerzt! Der Schmerz sitzt umso tiefer, wenn das Auswanderungsland nicht Frankreich oder Italien, sondern Deutschland, Dänemark oder Schweden heisst. (An dieser Stelle möchte ich mich bei Polen, Norwegen, Finnland und den Niederlanden entschuldigen, welche hier nicht ausdrücklich erwähnt wurden. Ihr seit natürlich mitgemeint!)

Dieser Phantomschmerz entspringt natürlich einer gewissen Arroganz, denn auch andere Länder haben hübsche Töchter. Oder eben Käse. Das gilt wie wir oben schon gelesen haben zum Beispiel auch für Irland und – was mir ein ganz grosses Anliegen ist – für das kulinarisch so verächtlich behandelte England. Vielleicht erzähle ich in diesem Zusammenhang einmal an einer anderen Stelle, welch grossartiges Käseerlebnis wir in England erfahren durfte. Aber hier geht das zu weit…

Wer nach Deutschland auswandert, findet hingegen wenig Trost. Was in den üblichen Supermärkten als Käse verkauft wird, ist industrieller Müll. Sondermüll um genau zu sein. Was sich meine neuen Nachbarn zum Beispiel auf die Teigwaren streuen, mag zwar Fäden ziehen, würde man in der Schweiz aber nicht einmal als „Swiss Army Cheese“ in Betracht ziehen.

Aber es gibt Ausnahmen

Eine dieser Ausnahmen haben wir in der Rohmilchkäserei Backensholz gefunden. Von einer Ausnahme zu sprechen, ist in diesem Zusammenhang nicht ganz fair, denn alle Käse welche wir käuflich erworben haben, waren ausgesprochen fein. Besonders angetan hat uns aber der Blauschimmelkäse „Blaue Stunde“ welcher durchaus in der Lage ist, die Lücke welcher der Corleggy Blue hinterlassen hat, zu schliessen. Und zwar ohne auch nur ein Spürchen ungestilltem Genuss zu hinterlassen. Einfach nur gut.

Immer einen  Ausflug wert

Die Rohmilchkäserei Backensholz ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass man sich bei der Entdeckung eines Landes nicht darauf beschränken sollte, den angeblichen Sehenswürdigkeiten zu folgen. Solche Orte sind meist überlaufen, kommerziell wie eine Zitrone ausgepresst und es fehlt ihnen regelmässig an jenem Reiz, den man ihnen zugedacht hat.

Der Backensholzer Hof – quasi das Herz hinter der Rohmilchkäserei – liegt hingegen im Nirgendwo. Natürlich, die Landschaft ist sanft hügelig und wirklich schön anzusehen. Aber niemand käme auf die Idee 1.000 km zu reisen, um hier Urlaub zu machen. Das ist ein Fehler.

Denn dieser Ort ist es wirklich wert, einen Tagesausflug danach auszurichten. Romantik muss man hier allerdings keine erwarten. Wir sehen einen modernen, zweckmässigen Bau in einer schönen Gartenlandschaft, welcher nicht nur die Käserei beinhaltet, sondern auch ein gut ausgestattetes Delikatessengeschäft, mit allem was die biologische Landwirtschaft zu bieten hat und ein interessantes Restaurant.

Über das Restaurant hätte ich an dieser Stelle gerne mehr erzählt. Schliesslich nutze ich ja jede Gelegenheit, um dem alltäglichen Einerlei aus der Kombüse zu entfliehen. War aber dieses Mal nicht möglich, weil – ihr ahnt es – Corona zu Einschränkungen beim Betrieb geführt hat. Nun ja, so ist es eben. Grund genug ein weiteres Mal in Richtung Norden vorzustossen. Ihr hört von mir!

Tipp:

Die Rohmilchkäserei Backensholz befindet sich wirklich im nirgendwo zwischen Husum und Schleswig/Eckernförde. Und selbst in diesem Nirgendwo liegt es etwas abseitig – also nicht an einer Hauptstrasse sondern ziemlich zurückgesetzt in einer Sackgasse (wobei, Sackgasse ist eher städtisch, hier sind ja keine Häuser, sondern nur Felder… also eher ein Sackweg…).

 

Wem ein einzelner Tageshöhepunkt nicht reicht, kann den Besuch auf dem Hof Backensholz gut mit einem Ausflug von der Nordseeküste an die Ostsee (oder umgekehrt) verbinden. Also zum Beispiel als Zwischenstopp auf dem Weg von Husum nach Schleswig oder Eckernförde einplanen. Vormittags, als idealer Ort um ein wunderbares Znüni zu geniessen. Am späten Nachmittag, um hier auf dem Heimweg für das Abendessen zu einzukehren.  Dann aber ist eine Reservation von Vorteil (Online-Reservation möglich). Nicht dass das knappe Platzangebot ausgeschöpft oder das Restaurant geschlossen ist…

 

Ach ja, nicht vergessen, dies ist Schleswig-Holstein. Hier isst man eher früher.

 

Rohmilchkäserei Backensholz GmbH & Co. KG
Schwabstedter Damm 8
25885 Oster-Ohrstedt

E-Mail: service(at)backensholz.de
Telefon: 04626 / 1858-0

https://www.backensholz.de/

https://www.hofkueche-backensholz.de/

Die schönsten Erlebnisse sind nicht selten die, welche man ursprünglich gar nicht auf dem Plan hatte. Wenn man einfach überrascht wird. Ich weiss wovon ich rede, denn wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin, ankern wir regelmässig in Häfen, welche auf keiner Seekarte verzeichnet und in keinem Reiseführer aufgeführt sind. Etwa, als wir vor ein paar Jahren Irland bereisten und in einem kleinen Hotel Halt machten. Ein altersschwacher Schuppen in einem ebenso alten großen Garten. Das Ganze wirkte auf den ersten Blick ziemlich majestätisch, doch wenn man genau hinsah, war leicht zu erkennen, dass der Lack aufgesetzt war und auch schon hier und dort abblätterte. Kein Problem – es hat uns auch so gut gefallen.

Ein Blauschimmelkäse für die Ewigkeit

Wir haben auf unseren Reisen viele solcher Häuser gesehen und genossen. Dieses spezielle Hotel wäre uns vermutlich auch nicht in Erinnerung geblieben, wenn wir nicht auch dort zu Abend gegessen hätten. Das Essen war gut, aber der Nachtisch hat uns geradezu erschlagen: eine Käseplatte mit einer kleinen Auswahl einer lokalen Käserei. Ob es jetzt drei oder vier Käse waren; ob dazu Früchte, Feigensenf oder Rosenblütenaufstrich serviert wurde, kann ich mich nicht mehr erinnern. Woran wir uns beide aber bestens erinnern: Da war ein kleines Stück eines Blauschimmelkäses, welcher den Gaumen jubilieren liess. Als wir wieder zu Atem gekommen waren, erkundigten wir uns beim Kellner nach dem Käse. Es war ein junger Kellner, daran entsinne ich mich. Vermutlich war er noch in Ausbildung. Er holte seine Chefin und die erkundigte sich beim Koch. Schliesslich erhielten wir den Namen: College Blue.

Wer die Iren kennt, wir die Tücken des sprachlichen Lokalkolorits ebenfalls kennen. Wir nahmen das mit dem Namen einmal hin. Zuhause versuchten wir die Käserei, bzw. den Käse ausfindig zu machen. Einige Tage im Dschungel des Datennetzes haben wir sie dann tatsächlich gefunden.

Den Käse – sein korrekter Name lautete übrigens Corleggy Blue – konnten wir allerdings dort weder kaufen, noch bestellen. Es war eine Sonderproduktion, welche inzwischen vollständig ausverkauft war. So kommt es, dass dieses einmalige Erlebnis einmalig blieb.

Jedes Land glaubt, den besten Käse der Welt zu haben

Was hat das Ganze mit der Entdeckung der Nordseeregion zu tun? Nun, genau genommen überhaupt nichts. Allerdings waren wir die Tage wieder einmal auf dem Landweg unterwegs, um den echten Norden zu erkunden. Anlass war der Besucher einer lieben Freundin aus der Schweiz. Und wie immer, wenn wir uns aufmachen den Schweizern unsere neue Heimat näher zu bringen, beschränken wir uns nicht auf bekannte Orte. Wir nutzen die Gelegenheit auch für uns, neue Orte, Dinge und Attraktionen zu entdecken.

Dieses Mal hat uns der Kompass einen Ort geführt, welcher mich magisch angezogen hat. Also, so richtig magisch war das Ganze eigentlich nicht. Denn wir hatten das Hinweisschild schon auf einer früheren Erkundungstour entdeckt. Danach habe ich das Angebot ausgegoogelt und die Homepage seither als offenen Tab monatelang auf meinem Smartphone mit mir geführt. Dieser Besuch war deshalb quasi eine Art Nacherkundung.

Die Rohmilchkäserei Backensholz

Wir Schweizer haben ja bekanntlich ein sehr enges (eigentlich wollte ich hier ja von einem „geradezu erotischen“ schreiben, aber das fand ich dann doch zu dick aufgetragen…)  Verhältnis zu Käse. So ist es nicht verwunderlich, wenn ein Besuch in der Käserei Tägertischi zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen zählt. Genuss pur!

Wer sich auswanderungstechnisch aus der Schweiz verabschiedet, trennt sich damit nicht nur von Land, Geld und Leuten, sondern auch vom Käse. Das schmerzt! Der Schmerz sitzt umso tiefer, wenn das Auswanderungsland nicht Frankreich oder Italien, sondern Deutschland, Dänemark oder Schweden heisst. (An dieser Stelle möchte ich mich bei Polen, Norwegen, Finnland und den Niederlanden entschuldigen, welche hier nicht ausdrücklich erwähnt wurden. Ihr seit natürlich mitgemeint!)

Dieser Phantomschmerz entspringt natürlich einer gewissen Arroganz, denn auch andere Länder haben hübsche Töchter. Oder eben Käse. Das gilt wie wir oben schon gelesen haben zum Beispiel auch für Irland und – was mir ein ganz grosses Anliegen ist – für das kulinarisch so verächtlich behandelte England. Vielleicht erzähle ich in diesem Zusammenhang einmal an einer anderen Stelle, welch grossartiges Käseerlebnis wir in England erfahren durfte. Aber hier geht das zu weit…

Wer nach Deutschland auswandert, findet hingegen wenig Trost. Was in den üblichen Supermärkten als Käse verkauft wird, ist industrieller Müll. Sondermüll um genau zu sein. Was sich meine neuen Nachbarn zum Beispiel auf die Teigwaren streuen, mag zwar Fäden ziehen, würde man in der Schweiz aber nicht einmal als „Swiss Army Cheese“ in Betracht ziehen.

Aber es gibt Ausnahmen.

Eine dieser Ausnahmen haben wir in der Rohmilchkäserei Backensholz gefunden. Von einer Ausnahme zu sprechen, ist in diesem Zusammenhang nicht ganz fair, denn alle Käse welche wir käuflich erworben haben, waren ausgesprochen fein. Besonders angetan hat uns aber der Blauschimmelkäse „Blaue Stunde“ welcher durchaus in der Lage ist, die Lücke welcher der Corleggy Blue hinterlassen hat, zu schliessen. Und zwar ohne auch nur ein Spürchen ungestilltem Genuss zu hinterlassen. Einfach nur gut.

Immer einen ganzen Ausflug wert

Die Rohmilchkäserei Backensholz ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass man sich bei der Entdeckung eines Landes nicht darauf beschränken sollte, den angeblichen Sehenswürdigkeiten zu folgen. Solche Orte sind meist überlaufen, kommerziell wie eine Zitrone ausgepresst und es fehlt ihnen regelmässig an jenem Reiz, den man ihnen zugedacht hat.

Der Backensholzer Hof – quasi das Herz hinter der Rohmilchkäserei – liegt hingegen im Nirgendwo. Natürlich, die Landschaft ist sanft hügelig und wirklich schön anzusehen. Aber niemand käme auf die Idee 1.000 km zu reisen, um hier Urlaub zu machen. Das ist ein Fehler.

Denn dieser Ort ist es wirklich wert, einen Tagesausflug danach auszurichten. Romantik muss man hier allerdings keine erwarten. Wir sehen einen modernen, zweckmässigen Bau in einer schönen Gartenlandschaft, welcher nicht nur die Käserei beinhaltet, sondern auch ein gut ausgestattetes Delikatessengeschäft, mit allem was die biologische Landwirtschaft zu bieten hat und ein interessantes Restaurant.

Über das Restaurant hätte ich an dieser Stelle gerne mehr erzählt. Schliesslich nutze ich ja jede Gelegenheit, um dem alltäglichen Einerlei aus der Kombüse zu entfliehen. War aber dieses Mal nicht möglich, weil – ihr ahnt es – Corona zu Einschränkungen beim Betrieb geführt hat. Nun ja, so ist es eben. Grund genug ein weiteres Mal in Richtung Norden vorzustossen. Ihr hört von mir!

Tipp:

Die Rohmilchkäserei Backensholz befindet sich wirklich im nirgendwo zwischen Husum und Schleswig/Eckernförde. Und selbst in diesem Nirgendwo liegt es etwas abseitig – also nicht an einer Hauptstrasse sondern ziemlich zurückgesetzt in einer Sackgasse (wobei, Sackgasse ist eher städtisch, hier sind ja keine Häuser, sondern nur Felder… also eher ein Sackweg…).

Wem ein einzelner Tageshöhepunkt nicht reicht, kann den Besuch auf dem Hof Backensholz gut mit einem Ausflug von der Nordseeküste an die Ostsee (oder umgekehrt) verbinden. Also zum Beispiel als Zwischenstopp auf dem Weg von Husum nach Schleswig oder Eckernförde einplanen. Vormittags, als idealer Ort um ein wunderbares Znüni zu geniessen. Am späten Nachmittag, um hier auf dem Heimweg für das Abendessen zu einzukehren.  Dann aber ist eine Reservation von Vorteil (Online-Reservation möglich). Nicht dass das knappe Platzangebot ausgeschöpft oder das Restaurant geschlossen ist…

Ach ja, nicht vergessen, dies ist Schleswig-Holstein. Hier isst man eher früher.

Rohmilchkäserei Backensholz GmbH & Co. KG
Schwabstedter Damm 8
25885 Oster-Ohrstedt

E-Mail: service(at)backensholz.de
Telefon: 04626 / 1858-0

https://www.backensholz.de/

https://www.hofkueche-backensholz.de/

 
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