Schneesturm in Flensburg

Die zweite Begegnung der dritten Art

Der Norden Deutschland ist jetzt nicht gerade für seine harten Winter bekannt. Das hängt natürlich damit zusammen, dass wir links (im Westen) die Nordsee und rechts (im Osten) die Ostsee haben. Meere speichern die Energie besser und geben sie langsamer ab als Erdmassen. Deshalb sind diese Regionen oft etwas milder als jene weiter südlich, welche das Meer nicht mehr im Blick haben. Das ist jetzt nicht zwingend positiv, denn wenn ich mir zum Beispiel diesen Winter anschaue, dann war es zwar mild, aber nicht schön. Im Gegenteil: Es war einfach nur nass. Wäre ich nicht so ein Stubenhocker, hätte ich vermutlich bereits Schwimmhäute zwischen meinen Zehen gebildet…

Vor zwei Jahren um diese Zeit war das etwas anders. Es war kälter und trockner. Umso erstaunter war ich, dass meine liebe Freundin Margret mir erzählt hat, sie sei bei ihrem Besuch beim Steuerberater auf 20 cm Schnee gestoßen. Hätte sie mir nicht Bilder gezeigt, ich hätte es nicht geglaubt. Wo zum Teufel sollte hier Schnee herkommen.

Zwei Tage später war ich gezwungen mit meinem Mietwagen nach Flensburg zur Agentur der Autovermietung zu fahren. Ich war seit meiner unangenehmen Ersterfahrung nie mehr in diesem Kaff. Aber es half nichts, ich musste mich auf den Weg machen. Die Fahrt lief ganz gut und ich war bezüglich der Fahrzeit gut in der Zeit, als ich wenige Kilometer vor der Stadt plötzlich in einen veritablen Schneesturm geriet. In einen Schneesturm! Ein relativ stabiler Schneefallgürtel von vielleicht 15 km Breite, durchzog das ganze Land. Vorher nichts und nachher auch nichts. Aber dazwischen das Grauen!

Wie gesagt: Der Norden kennt zwar Schnee, ist jetzt aber nicht so wahnsinnig gut darauf vorbereitet. Das alpenländische Schneeräumkommando muss man hier nicht in seiner Reinform erwarten. Gut, die wichtigsten Strassen wurden trotzdem geräumt. Irgendwie. Dumm war nur, dass ich auf ein Firmengelände an einer geräumten Landstrasse musste. Zwischen Straße und Auffahrt ein einziger Schneewall. Dann war die Auffahrt leicht aufschüssig, um danach in einer Senke zu enden.

Ich will’s kurz machen: Es war schwierig überhaupt auf den Parkplatz zu gelangen. Davon aber wieder wegzukommen war nahezu unmöglich. Nachdem ich meine Formalität innert kürzester Zeit erledigt hatte, brauchte ich weit über eine Stunde, zwei Schneeschaufeln und ein paar Textilien, um den Platz wieder verlassen zu können. Schweißgebadet, trotz der Affenkälte.

Ein Schneesturm in Flensburg! Wer mir noch eine Stunde zuvor gesagt hätte, dass ich das erleben würde, dam hätte mit einem typischen Handzeichen gegen die Stirn geantwortet… Kein Wunder also, dass mir auch mein zweiter Aufenthalt in Flensburg in keiner guten Erinnerung geblieben ist. Das Bild dieser grauen Maus begann sich zu verfestigen.

 

Tipp zum Thema Mietwagen in Schleswig-Holstein:

Wenn Sie planen, mit dem Zug in den Norden zu fahren, um dort ein Auto zu mieten, empfehle ich Ihnen bis Hamburg HBF zu fahren und sich dort bei Hertz einen Wagen zu mieten. Das gilt aber nur bei einem Round-trip. Hertz hat in Schleswig-Holstein nicht viele Stationen und die sind nicht wirklich gut gelegen. Wenn sie also einen anderen Abgabeort ausgewählt haben (Achtung eine Einwegmiete kostet ca. 10% mehr!), dann sind Sixt und Avis die bessere Wahl. Mein Favorit in diesem Fall ist Sixt.

Wenn Sie dasselbe planen, aber mit dem Flugzeug reisen, spielt der Anbieter keine Rolle. Auf dem Hamburger Flughafen ist das Handling der Fahrzeuge sehr komfortabel. Die Wege sind kurz, die Abfertigung ist einheitlich, also zentral geregelt.

Allerdings ist eine Anmiete am Flughafen etwas teurer. Sparfüchse fahren deshalb mit der S-Bahn in die Stadt und mieten ihr Fahrzeug dort. Mit dem eingesparten Geld können Sie sich locker eine Übernachtung in Hamburg finanzieren. Hat auch seinen Reiz!

Schneesturm in Flensburg

Die zweite Begegnung der dritten Art

Der Norden Deutschland ist jetzt nicht gerade für seine harten Winter bekannt. Das hängt natürlich damit zusammen, dass wir links (im Westen) die Nordsee und rechts (im Osten) die Ostsee haben. Meere speichern die Energie besser und geben sie langsamer ab als Erdmassen. Deshalb sind diese Regionen oft etwas milder als jene weiter südlich, welche das Meer nicht mehr im Blick haben. Das ist jetzt nicht zwingend positiv, denn wenn ich mir zum Beispiel diesen Winter anschaue, dann war es zwar mild, aber nicht schön. Im Gegenteil: Es war einfach nur nass. Wäre ich nicht so ein Stubenhocker, hätte ich vermutlich bereits Schwimmhäute zwischen meinen Zehen gebildet…

Vor zwei Jahren um diese Zeit war das etwas anders. Es war kälter und trockner. Umso erstaunter war ich, dass meine liebe Freundin Margret mir erzählt hat, sie sei bei ihrem Besuch beim Steuerberater auf 20 cm Schnee gestoßen. Hätte sie mir nicht Bilder gezeigt, ich hätte es nicht geglaubt. Wo zum Teufel sollte hier Schnee herkommen.

Zwei Tage später war ich gezwungen mit meinem Mietwagen nach Flensburg zur Agentur der Autovermietung zu fahren. Ich war seit meiner unangenehmen Ersterfahrung nie mehr in diesem Kaff. Aber es half nichts, ich musste mich auf den Weg machen. Die Fahrt lief ganz gut und ich war bezüglich der Fahrzeit gut in der Zeit, als ich wenige Kilometer vor der Stadt plötzlich in einen veritablen Schneesturm geriet. In einen Schneesturm! Ein relativ stabiler Schneefallgürtel von vielleicht 15 km Breite, durchzog das ganze Land. Vorher nichts und nachher auch nichts. Aber dazwischen das Grauen!

Wie gesagt: Der Norden kennt zwar Schnee, ist jetzt aber nicht so wahnsinnig gut darauf vorbereitet. Das alpenländische Schneeräumkommando muss man hier nicht in seiner Reinform erwarten. Gut, die wichtigsten Strassen wurden trotzdem geräumt. Irgendwie. Dumm war nur, dass ich auf ein Firmengelände an einer geräumten Landstrasse musste. Zwischen Straße und Auffahrt ein einziger Schneewall. Dann war die Auffahrt leicht aufschüssig, um danach in einer Senke zu enden.

Ich will’s kurz machen: Es war schwierig überhaupt auf den Parkplatz zu gelangen. Davon aber wieder wegzukommen war nahezu unmöglich. Nachdem ich meine Formalität innert kürzester Zeit erledigt hatte, brauchte ich weit über eine Stunde, zwei Schneeschaufeln und ein paar Textilien, um den Platz wieder verlassen zu können. Schweißgebadet, trotz der Affenkälte.

Ein Schneesturm in Flensburg! Wer mir noch eine Stunde zuvor gesagt hätte, dass ich das erleben würde, dam hätte mit einem typischen Handzeichen gegen die Stirn geantwortet… Kein Wunder also, dass mir auch mein zweiter Aufenthalt in Flensburg in keiner guten Erinnerung geblieben ist. Das Bild dieser grauen Maus begann sich zu verfestigen.

 

Tipp zum Thema Mietwagen in Schleswig-Holstein:

Wenn Sie planen, mit dem Zug in den Norden zu fahren, um dort ein Auto zu mieten, empfehle ich Ihnen bis Hamburg HBF zu fahren und sich dort bei Hertz einen Wagen zu mieten. Das gilt aber nur bei einem Round-trip. Hertz hat in Schleswig-Holstein nicht viele Stationen und die sind nicht wirklich gut gelegen. Wenn sie also einen anderen Abgabeort ausgewählt haben (Achtung eine Einwegmiete kostet ca. 10% mehr!), dann sind Sixt und Avis die bessere Wahl. Mein Favorit in diesem Fall ist Sixt.

Wenn Sie dasselbe planen, aber mit dem Flugzeug reisen, spielt der Anbieter keine Rolle. Auf dem Hamburger Flughafen ist das Handling der Fahrzeuge sehr komfortabel. Die Wege sind kurz, die Abfertigung ist einheitlich, also zentral geregelt.

Allerdings ist eine Anmiete am Flughafen etwas teurer. Sparfüchse fahren deshalb mit der S-Bahn in die Stadt und mieten ihr Fahrzeug dort. Mit dem eingesparten Geld können Sie sich locker eine Übernachtung in Hamburg finanzieren. Hat auch seinen Reiz!

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